Über mich


An einem verschneiten Dezembermorgen Anno 1963 wurde ich geboren.
Aus dem Kinderzimmerfenster sah ich in den folgenden Jahren auf die Berliner Mauer. Ich fühlte mich eingeengt, fürchtete häufig, ihr Verlauf könne sich ändern.
Die Welten in meiner Fantasie boten eine Möglichkeit zur Flucht. Ich bereiste sie viele hundertmal.
Ein wenig älter, entdeckte ich das Reisen in der realen Welt. Anfangs kam ich nur bis nach Westdeutschland, jedoch gab es dort weitläufige Felder und Wälder.
Ich schloss die Schule ab und macht eine Ausbildung, der weitere folgten. Sprache blieb immer dabei das wichtigste Element. Ob ich einer Patientin erklärte, was die lateinischen Worte bedeuten, die sie vom Arzt gehört hatte oder eine Anleitung für die Nutzung eines Programms im Auftrag der IT-Abteilung anfertigte. Ich stellte Gruppen von bis zu 100 Schülern eine Lernsoftware vor und leitete begeistert Yogastunden an.
Die Fantasie kam während dieser Jahre zum Einsatz, wenn ich Märchen erzählte. Die Gebrüder Grimm hätten über manch unerwartete Wendung gestaunt.
Meine drei Kinder sind zu wundervollen Menschen herangewachsen, die ihr Leben auf ihre eigene Art und Weise gestalten.
Mit meinem Mann Frank konnte ich nun Reisen zu entfernteren Zielen antreten. Schade nur, dass die Zeit dort kaum ausreichte, um eine Ahnung von Land und Leuten zu bekommen.
2013 verkauften wir (fast) alles, gaben unsere Wohnung auf und fuhren los, um die Welt zu entdecken.
Unsere Erlebnisse hielt ich täglich in einem Blog fest.
Wir kamen weniger weit als gedacht. Nach zwei Jahren kehrten wir zurück, angefüllt mit 1.000 Erfahrungen von denen wir keine missen wollen.
Im Herzen bin ich eine Reisende. Ich kann in diversen Sprachen ›Bitte‹, ›Danke‹, ›Guten Tag‹, ›Auf Wiedersehen‹ sagen sowie den ortsüblichen Kaffee bestellen. Dabei liebe ich es, auch innerhalb Deutschlands, zu beobachten, mich auf die vorhandenen Schwingungen einzulassen.
Aus all diesen Erfahrungen werden meine Texte gespeist.
Also schreibe ich und überarbeite und schreibe …

konniematena-schreibt

Update 2018:
Inzwischen bekam ich attestiert, dass die andauernden Schmerzen, unter denen ich leide, von einer chronischen Krankheit herrühren.
Immerhin kann ich morgens ein bis zwei Stunden „schreiben“ (in Wirklichkeit diktiere ich 😉 ). Es bereitet mir weiterhin Freude und hilft mir als Ausgleich.
Zwei Romane und einige Kurzgeschichten sind dabei entstanden, auf die ich stolz bin.
So gesehen hat sich mein Leben als Autorin kaum geändert: Ich schreibe, überarbeite und schreibe….