Ruhris

Glück auf


Integration ist ein viel diskutiertes Thema angesichts der eintreffenden Flüchtlinge.
Sich in eine vollkommen fremde Kultur einzufügen ist harte Arbeit.
Meine eigene Integration in ein anderes Gebiet Deutschlands ist dagegen leicht und hat zu dieser Begebenheit geführt:
Vor einigen Wochen stand ich im Supermarkt an der Kasse, es ging langsam voran. Da ich die Artikel aus dem halb gefüllten Wagen noch nicht auf das Band legen konnte, schaute ich mich um.
Weiter hinten in der Schlange entdeckte ich einen jungen Mann, der offensichtlich nur eine Flasche Limo in der Hand hielt.
Ich schlug ihm vor: »Hömma, wenn du nur das eine Teil hast, kannste gern vor.«
Ich bin im Ruhrgebiet angekommen!
Auch wenn ich selten Ruhrdeutsch spreche – ich fühle mich hier zu Hause.

Oben seht ihr mich mit Frank bei der Besichtigungstour »Hauerschicht« in der Zeche Nachtigall.

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